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Intensiv-Seminar: Digitales Musikmarketing

Allen ist klar, dass Musik in rasch zunehmendem Ausmaß mittels Streaming konsumiert wird. Alle wissen, dass die Erträge aus der Vermarktung von Musikproduktionen zu immer größeren Teilen über Streaming-Plattformen generiert werden. Doch wie sehen erfolgreiche Marketingkonzepte mit Fokus auf die Streaming Economy aus?

Dies war das Thema eines ausgebuchten Intensiv-Seminars am 21.2.2018 im Gewerbehaus am Wiener Heumarkt, das vom VTMÖ (Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und MusikproduzentInnen Österreich) und den Verbänden der Film- und Musikwirtschaft (FAMA) für ihre jeweiligen Mitglieder veranstaltet wurde. Vermittelt wurden Einblicke in die Analyse der Userdaten von Spotify und YouTube, aber auch Beispiele für Best Practice Kampagnen auf digitalen Medien und sozialen Netzwerken. Besonderes Interesse zeigten die knapp 100 Teilnehmenden aus der Musik- und Filmbranche an den vorgestellten brandneuen Marketing-Tools wie etwa Messenger-Bots.

Tom Packer, Digital Marketing Experte von Motive Unknown (London)

Der Vortragende Tom Packer aus London ist Experte im Bereich Digital Marketing und Direktor der Digital Strategy Agentur „Motive Unknown“ und in dieser Funktion verantwortlich für erfolgreiche Kampagnen von Kunden wie Moby, Run The Jewels, Fabric Nightclub sowie von Labels und Verlagen wie BMG, Domino und Centric.

Wegen des großen Erfolges und dem breiten Interesse an einer weiteren Vertiefung des Knowhows auf diesem topaktuellen Gebiet sind weiterführende Trainingsangebote geplant.

Bilder: (c) Werner Müller

Payola bei Spotify & Co?

Was viele bereits ahnten, wird nun auch öffentlich diskutiert: Feiert Payola ein Revival auf den Streamingplattformen?

Playlists bei Streamingdiensten werden immer wichtiger und haben mittlerweile mindestens die gleiche Bedeutung wie Radio-Airplays. Speziell die sogenannten “kuratierten Playlists” haben sehr große Reichweiten. So ließ Spotify kürzlich wissen, dass die kuratierten Playlists auf diesem Portal insgesamt die Marke von einer Milliarde Streams pro Woche erreichen. Die Mikrocents werden pro Tausend Streams berechnet…

Es handelt sich dabei um Playlists, die von den Streaming-Plattformen redaktionell zusammengestellt werden. Bloß warum finden sich in diesen kuratierten Playlists mit großer Reichweite meist fast nur Songs von den drei Major-Labels? Liegt es daran, dass Universal, Sony und Warner Anteile an Spotify halten?

Laut einem im deutschen Branchenmagazin “Musikmarkt” erschienenen Artikel verdichten sich die Gerüchte um gekaufte Playlists…

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